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Foto 29 06 2017 thumbBundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat in Berlin anlässlich der Veranstaltung „Bund-Länder-Wettbewerb - Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ den Beitrag wissenschaftlicher Weiterbildungen als dringliches Erfordernis für den Innovationsstandort Deutschland und als Pionierfeld der digitalen Hochschulbildung gewürdigt.

Technische Neuheiten von heute können morgen schon überholt sein. Für diese Innovationsdynamik im globalen Wettbewerb, brauchen wir Ingenieure und Fachkräfte, die sich regelmäßig in einer immer stärker werdenden digitalen Berufswelt weiterbilden. Um mit dem hohen Tempo der technologischen Entwicklung mithalten zu können, bieten bereits viele Hochschulen entsprechende wissenschaftliche Weiterbildungen an. Der seit 2011 bestehende Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ führte zu Kooperationen zwischen Hochschulen, Unternehmen und außeruniversitären Einrichtungen. Dadurch sind eine Vielzahl und Vielfalt an Weiterbildungsangeboten und Netzwerkstrukturen entstanden.

„Um die Innovationsfähigkeit unseres Landes sicherzustellen und individuelle Aufstiegs- und Entwicklungschancen zu eröffnen, brauchen wir ganz neue Weiterbildungsangebote – nicht nur in der beruflichen Bildung, sondern auch an Hochschulen. Die Ergebnisse beim Wettbewerb ‚Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen‘ zeigen, dass wissenschaftliche Weiterbildung einen hohen Stellenwert für den Erhalt des Innovationsstandorts Deutschland besitzt und sich zu einem Pionierfeld der digitalen Hochschulbildung entwickelt hat. Von den Ergebnissen profitieren die Hochschulen, die sich neue Zielgruppen erschließen, die Unternehmen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert werden, und vor allem die Menschen, die sich mithilfe der flexiblen und bedarfsgerechten Angebote fit für den Arbeitsmarkt der Zukunft machen können“, sagte Bundesministerin Prof. Dr. Wanka.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Länder fördern seit 2011 an Hochschulen bereits über 70 entsprechende Projekte. Dadurch sind mehr als 100 Studienangebote mit unterschiedlichen Formaten an Hochschulen entstanden, beispielsweise für berufsbegleitende Bachelor- und Master-Studiengänge. Die Studiengänge reichen bis hin zu Informatik und IT-Sicherheit. Die vielfältigen Ergebnisse der geförderten Projekte sowie die Zukunftsfragen, wie eine wirklich nachhaltige und breite Implementierung innovativer und innovationsförderlicher Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung gelingen kann, standen im Vordergrund dieser Tagung.

Der ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine und die IfKom – Ingenieure für Kommunikation begrüßen diese Maßnahmen als einen wichtigen Schritt für den Standort Deutschlands in einer digitalen Welt.