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IfKom Pressefoto 28 13 11 2017 Fernuni in Hagen thumbKürzlich trafen sich die IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. mit der Rektorin der Fernuniversität in Hagen, Prof. Dr. Ada Pellert, zum Thema Digitale Bildung.

Die Digitalisierung führt zu einer allseits vernetzten und vermehrt automatisierten Welt, bei der die einzelnen Maschinen und Anlagensysteme über die Internetplattform miteinander kommunizieren. „Für den hochtechnologischen Standort Deutschland brauchen wir gut ausgebildete Köpfe, um global wettbewerbsfähig zu sein“, merkte der Bundesvorsitzende der IfKom e. V., Dipl.-Ing. Heinz Leymann, an und fügte hinzu: „dafür brauchen wir hochqualifizierte Fachkräfte und Ingenieure insbesondere in den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“.

Prof. Dr. Pellert und die IfKom betrachten die digitale Bildung als eine große Herausforderung auf dem Weg in eine digitale Welt. „Dies betrifft zum einen den Umgang mit der Technik selbst und zum anderen die Vermittlung von Fähigkeiten, mit den Inhalten im Netz kompetent umgehen zu können“, wies Prof. Dr. Pellert hin und ergänzte:

„Medienkompetenz, insbesondere auch zur kritischen Reflexion digitaler Inhalte muss im Curriculum von Schulen und Hochschulen enthalten sein“.

In diesem Zusammenhang begrüßen die IfKom den Digitalpakt für Deutschland, der im bisherigen Bundesbildungsministerium initiiert wurde. Hemmnisse des Föderalismus sollten dabei überwunden werden. Um im globalen Wettbewerb - insbesondere bei den Hochtechnologie-Produkten - erfolgreich zu sein, braucht Deutschland mehr denn je qualifizierte Ingenieure. Daher sind aus der Sicht der IfKom Führungspositionen verstärkt durch Ingenieure zu besetzen. Grundsätzlich benötigen wir für Ingenieure eine stärker auf Managementaufgaben vorbereitende Ausbildung, um auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet zu werden. Folglich ist die Ingenieurkompetenz an Universitäten und Hochschulen zu fördern. Basierend darauf haben die IfKom ein passgenaues Fortbildungsmodul entwickelt. „Dabei wäre es wichtig, wenn insbesondere mittelständische Unternehmen in diesem Prozess nachhaltig noch stärker eingebunden werden. Hierbei könnte ein Ingenieurverband ein Bindeglied sein“, fügte Doreen Blume von IfKom hinzu.

Prof. Dr. Pellert wies darauf hin, „dass die Digitalen Initiativen, die bereits erfolgreich in NRW laufen, durch den Digitalpakt einen Extraschub bekommen. Für die Entwicklung neuer Projekte entsteht eine interessante Kooperationsbasis.“