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Mehr Geschwindigkeit in die Umsetzung bringen - das hat Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) am Mittwochnachmittag im Digitalausschuss des Bundestags als Priorität für das Jahr 2026 genannt. Der Minister diskutierte mit den Abgeordneten über den aktuellen Stand der Vorhaben seines Hauses in den Bereichen Staatsmodernisierung, Digitalisierung der Verwaltung, Ausbau der digitalen Infrastruktur, digitale Souveränität sowie bei Innovation und Wachstum, auch durch Möglichkeiten wie Künstliche Intelligenz (KI). „Meilensteine gelegt“ habe man bereits bei der Staatsmodernisierung, betonte Wildberger mit Blick auf die Modernisierungsagenden von Bund und Ländern. Fortschritte seien auch beim Abbau von Berichtspflichten und beim Rückbau von Bürokratie erzielt worden. Auch für den geplanten Deutschland-Stack, die nationale souveräne Technologie-Plattform für die Digitalvorhaben, seien „wichtige Voraussetzungen“ geschaffen worden, betonte der Minister. Das „sehr komplexe Projekt“ der komplett internetbasierten Fahrzeugzulassung „i-Kfz“ wolle man bis Mitte 2027 umsetzen und scharf stellen. Bei der Verwaltungsdigitalisierung starte die nächste Phase mit dem Rollout existierender Leistungen, beginnend mit Hessen und Bayern, mit dem Ziel, bis September weitere Bundesländer an Bord zu nehmen, sagte Wildberger weiter. Auch bei der digitalen Brieftasche (EUDI-Wallet) gebe es Bewegung: Der Soft-Launch sei für den 2. Januar 2027 geplant. Erste Schritte bestehen in der Aufklärung über die Funktionen und die Vorteile der Nutzung im Alltag, erklärte der Minister.
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Mit dem „RailHub Finder“ ist ab sofort ein neues kostenfreies Kartenmodul verfügbar, das erstmals die Möglichkeit bietet, Verkehrsknotenpunkte und Infrastrukturinformationen europaweit digital und interaktiv zu erkunden. Entwickelt mit der Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Digitales und Infrastruktur (TMDI), ist der „RailHub Finder“ die erste Anwendung, die auf Basis des Masterportals in einem europaweiten Kontext umgesetzt wurde. „Der Zugang zu transparenten und zuverlässigen Informationen über Verkehrsinfrastrukturen wird mit dem Tool auf ein neues Level gehoben. Der ‚RailHub Finder‘ visualisiert relevante Daten zu Bahnhöfen, Logistikzentren und weiteren Verkehrsknotenpunkten und unterstützt Standortanalysen, Verkehrsplanungen oder logistische Optimierungen. Insbesondere Verwaltungen, Unternehmen und Forschende werden davon profitieren“, so Thüringens Digitalminister Steffen Schütz. „Ich freue mich, dass Thüringen wieder ein großer Schritt in eine moderne Zukunft gelungen ist. Unser Ministerium trägt im Rahmen der Landesplanung dazu bei, die vielfältigen Nutzungen und Funktionen des Gesamtraums Thüringens und seiner Teilräume in Einklang zu bringen. Das neue Kartenmodul ist dabei ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Raumentwicklung und ein zentrales Instrument zur digitalen und physischen Vernetzung von Standorten im Sinne der Territorialen Agenda 2030“, bekräftigt Innenminister Georg Maier.
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Der Ingenieurverband Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung e.V. (IWSV) hat in 2025 durch zahlreiche Aktivitäten auf sich aufmerk-sam gemacht, ist somit noch sichtbarer geworden und konnte erneut - entgegen des allgemeinen Trends - einen leichten Anstieg bei der Mitgliederanzahl verzeichnen. „Mit unserem am 9. Oktober dieses Jahres veröffentlichten Positionspapier haben wir uns klar für eine Stärkung der Wasserstraßen als wichtigen Verkehrsträger ausgesprochen und auf die Bedeutung der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung hingewiesen. Ich sehe die Gefahr, dass ohne eine mit ausreichend Ressourcen ausgestattete technische Verwaltung die Funktionsfähigkeit der Wasserstraßen leiden wird“, so die Bundesvorsitzende des IWSV, Dipl.-Ing. Stefanie von Einem.
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Absolvent*innen aus dem Ingenieurbereich sind heiß begehrt. Das liegt sowohl am Fachkräftemangel als auch an einem starken Rückgang bei den Studierendenzahlen. Die Studierenden selbst sind sehr zufrieden mit ihren Studienbedingungen. Das zeigt die Befragung des Ingenieurnachwuchses im Rahmen des CHE Masterrankings. Hinzu kommen hohe Drittmitteleinnahmen der Wissenschaftler*innen für ihre Hochschulen von bis zu 800.000 Euro pro Jahr pro Kopf.
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In unserem E-Mail-Programm lesen, schreiben und verwalten wir all unsere E-Mails. Nicht selten enthalten die Anwendungen daher auch sensibelste Informationen. Entsprechend gut müssen sie vor Risiken wie etwa Mitlesen und Manipulation durch Dritte geschützt werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat untersucht, inwiefern E-Mail-Programme relevante Eigenschaften, wie Transport- und Inhaltsverschlüsselung, SPAM-, Phishing- und Tracking-Schutz sowie Prinzipien der Usable Security umsetzen. Außerdem betrachtet die Untersuchung, wie die Programme E-Mails und Zugangsdaten speichern und wie Anbieter mit möglichen Sicherheitslücken umgehen.
