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Beim traditionellen Arbeitnehmerempfang der nordrhein-westfälischen Landesregierung in Hagen hat Ministerpräsident Hendrik Wüst vor den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen gewarnt und zu einem engen Schulterschluss zwischen Politik, Arbeitgebern und Arbeitnehmern aufgerufen. In seiner Rede betonte Wüst, dass insbesondere die jüngste Eskalation im Nahen Osten die Weltwirtschaft erheblich unter Druck setze. Um diesen Entwicklungen wirksam zu begegnen, sei ein gemeinsames Handeln aller gesellschaftlichen Kräfte erforderlich. Der Ministerpräsident plädierte für ein Bündnis aus Gewerkschaften, Arbeitgebern und Politik, das gezielt auf Investitionen, Innovationen, Beschäftigungssicherung und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet ist.
Der ZBI war bei der Veranstaltung durch seinen Vizepräsidenten Dr. Heinz Leymann vertreten. Dieser nutzte den Empfang für Gespräche mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft über die Rolle von Ingenieurinnen und Ingenieuren bei der Bewältigung der aktuellen Transformationsprozesse.
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Die Bundesverwaltung verfügt aktuell über 8.756 Lizenzen der Office-Alternative openDesk. 7.696 der Lizenzen seien zum 31. Dezember 2025 im Produktivbetrieb genutzt worden, aktuell seien es 8.475 Lizenzen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor. Weiter heißt es darin, es findet noch „keine exklusive Nutzung von openDesk als Ersatz für proprietäre Lösungen“ statt. Circa 280 Lizenzen stünden zudem für Pilotierungen zur Verfügung.
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Der Bundesrat will die Liste der Straßenbauvorhaben, für die eine Planungsbeschleunigung gelten soll, aktualisieren. Der dazu vorgelegte Gesetzentwurf „zur Änderung des Bundesfernstraßengesetzes (FStrG)“ sieht eine Fortschreibung der Vorhabenliste zur erst- und letztinstanzlichen Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts in der Anlage 1 zu Paragraf 17e Absatz 1 FStrG für Projekte in den Ländern vor, um eine Planungsbeschleunigung für die aufgezählten Projekte herbeizuführen. Aktuell fehlten wichtige zeitkritische Projekte - insbesondere Autobahnkreuze und Brücken, schreibt die Länderkammer. Daher sei die Anlage zu aktualisieren. „Gerade vor dem Hintergrund der Planungsbeschleunigung, die sich ebenso im Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode wiederfindet, ist die Überarbeitung dieser Anlage zwingend geboten“, heißt es in dem Entwurf. Darin werden insgesamt 149 Projekte aufgeführt, für die die Planungsbeschleunigung gelten soll. Damit würde sich die Anzahl der in der derzeitigen Anlage 1 zu Paragraf 17e Absatz 1 FStrG enthaltenen Straßenabschnitte von 88 auf 149 Vorhaben erhöhen.
Bundestag verabschiedet Vergabebeschleunigungsgesetz: Ein ausgewogener Kompromiss mit Luft nach oben
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Der Deutsche Bundestag hat am 23. April das Gesetz zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge („Vergabebeschleunigungsgesetz“) verabschiedet. Die Bundesarchitektenkammer (BAK) begrüßt den politischen Willen zur Modernisierung und Beschleunigung der Vergabeverfahren und sieht in dem Gesetz einen vertretbaren Kompromiss – auch wenn in einzelnen Punkten noch Verbesserungspotenzial besteht.
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„Wolfsburg – untrennbar mit Volkswagen verbunden – liegt an der Südeinfahrt vom Mittellandkanal in den Elbe-Seiten-Kanal. Ein vor 50 Jahren fertiggestellter Kanal, der für die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens eine hohe Bedeutung hat, aber auch weitere Zwecke erfüllt. Wir wollen auf dem Ingenieurtag zeitliche und thematische Brücken schlagen,“ so der Vorsitzende der Bezirksgruppe Hannover des IWSV, Jan Schaper.
