geralt team 4084637 1920 prvwDer Fachkräftemangel im Ingenieurwesen macht auch vor dem öffentlichen Dienst nicht halt. Unbesetzte Stellen führen dazu, dass wichtige Projekte ins Stocken geraten und dringend benötigte Innovationen verzögert werden. Nach Auffassung des ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. erschweren zudem die bestehenden Laufbahnverordnungen die Gewinnung qualifizierter Ingenieurinnen und Ingenieure zusätzlich. Vor diesem Hintergrund unterstützt der ZBI die Forderung des IGBI, der Interessenvertretung des technischen Dienstes in der Bundeswehr, nach einem umfassenden Modernisierungsschub. Dies gilt insbesondere im Zusammenhang mit dem beschlossenen „100-Milliarden-Euro-Paket“ für Investitionen von Ländern und Kommunen in moderne Infrastruktur, Bildung, Krankenhäuser und Digitalisierung.

Zitat Grunau InfZuG prvwAnlässlich der öffentlichen Sachverständigenanhörung zum Infrastruktur-Zukunftsgesetz im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages am 16. März betont der Verband Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) die zentrale Bedeutung digitaler Planungsgrundlagen für eine schnellere Infrastrukturentwicklung in Deutschland. Mit dem Gesetzentwurf verfolgt die Bundesregierung das Ziel, Planungs- und Genehmigungsverfahren insbesondere im Bereich der Verkehrs- und Energieinfrastruktur deutlich zu beschleunigen und damit dringend benötigte Projekte schneller zur Genehmigungsreife zu bringen.

quinnbrak ai generated 9133064 1920 prvwAuch in den vergangenen drei Jahren ist der bürokratische Aufwand für Unternehmen in Deutschland deutlich gestiegen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Abhilfe leisten könnten mehr Selbstverpflichtungen und Vertrauen. Rund 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland berichten von einem gestiegenen Aufwand für die Erfüllung gesetzlicher Berichts- und Dokumentationspflichten in den vergangenen drei Jahren. Mehr als die Hälfte spricht dabei von einem deutlichen Anstieg. Das zeigt eine repräsentative Unternehmensbefragung des IW aus dem Herbst 2025, an der mehr als 1.000 Betriebe teilnahmen. Eine sinkende Belastung geben gerade einmal 1,5 Prozent der Unternehmen an, und knapp jedes fünfte Unternehmen sieht keine Veränderung. Viele Unternehmen sehen Probleme in den Behörden: Rund 70 Prozent halten Verwaltungsverfahren für zu langsam. Gut 60 Prozent sagen, vorhandene Ermessensspielräume würden nicht ausreichend genutzt. Etwa jedes zweite Unternehmen bemängelt fehlende Kapazitäten bei der Antragsbearbeitung oder zweifelt an der fachlichen Expertise in den Verwaltungen – dabei war hohe Fachkompetenz jahrzehntelang ein Qualitätsmerkmal deutscher Behörden.

Screenshot 2026 03 05 130953 prvwOffener Brief: Bündnis aus Wissenschaft und Praxis fordert mehr Bauforschungsförderung für klimaneutrales, bezahlbares und digitales Bauen.

Mit einem offenen Brief an Bundesbauministerin Verena Hubertz, Staatssekretär Sören Bartol und den Bauausschuss des Deutschen Bundestages fordert ein breites Bündnis aus Wissenschaft und Praxis eine deutliche Stärkung der Bauforschungsförderung in Deutschland. Die Technische Universität Berlin hat den Brief gemeinsam mit weiteren Universitäten in Deutschland mit initiiert.

UteZeller mit prvwIm Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg war der BDB im Sinne seiner Mitglieder und des gesamten Berufsstandes aktiv unterwegs. Ziel war es, die berufspolitischen Anliegen unserer Disziplinen frühzeitig und wirksam in der politischen Agenda zu verankern. Planerinnen und Planer sowie Geodätinnen und Geodäten brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, praxistaugliche Regulierung und ein Planungs- und Genehmigungssystem, das handlungsfähig macht. Ebenso braucht es eine Bau- und Infrastrukturpolitik, die Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit nicht als Nebensache behandelt.